Rituale

Was bedeuten freimaurerische Rituale?

Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit sind für den Freimauer unantastbare Güter. So sind denn auch die freimaurerischen Rituale keine festgeschriebenen Lehren oder gar Ausdruck einer wie auch immer gearteten Weltanschauung. Die dem Bauhandwerk entstammenden Symbole und die mit deren Hilfe gestalteten Rituale sind Werkzeuge, deren geistige Handhabung der Freimaurer lernen und Zeit seines Lebens üben muss. Er arbeitet damit an sich selbst. Grundgedanke aller freimaurerischen Rituale ist, dass sich der Maurer als Stein begreift, den er selbst, aus freien Stücken und nach eigenen Plänen zu bearbeiten hat, damit er als mittragender Teil der menschlichen Gesellschaft wirken kann. Die Rituale sind von einem konstruktiven, aufbauenden Geist getragen. Die rituelle Schulung geschieht stufenweise, beginnt beim Lehrling und endet beim Meister.