Festrede 300 Jahre FM

300 Jahre United Grand Lodge of England
= 300 Jahre moderner Freimaurerbund

Loge Zur Brudertreue, Aarau, 24. Juni 2017
Grussadresse von Max O. Schmid, Grossredner SGLA

 

Verehrte Gäste. Es ist für mich eine Ehre und Freude, als Vertreter des Direktoriums der Schweizerischen Freimaurer-Grossloge Alpina vor Ihnen zu stehen und Ihnen die Grüsse unseres Großmeisters überbringen zu dürfen und der Aarauer Freimaurerloge zu danken für die Einladung zu dieser großartigen Feier. Mit viel Enthusiasmus, Professionalität und grossem Einsatz eigener und befreundeter Freimaurerbrüder während mehr als einem Jahr präsentiert die Loge heute ein Werk, dem ich von ganzem Herzen einen großen Erfolg wünsche.

In der ganzen Schweiz öffnen sich in diesen Tagen und Wochen die Tore von Freimaurerlogen zu ähnlichen Anlässen. Im Bernischen Historischen Museum wurde zudem vor wenigen Tagen mit Top Sekret – Die Freimauer eine große Ausstellung über Freimaurer eröffnet, die bis zum 3. September dauern wird. Sogar die Weltwoche erklärte die Freimaurer zur Titelgeschichte einer ihrer letzten Ausgaben mit Beiträgen auf 5 Seiten von Roger Köppel (Chefredaktor),  Roman Weißen (Freimaurer), Christoph Mörgeli (Historiker) und Claudia Schumacher (Freimaurerin).

Wer sind wir Freimaurer, was tun wir und was feiern wir weltweit in diesem Jahr? Was hat Mozarts „Zauberflöte“ gemein mit dem Ein-Dollar-Schein, der – zumindest der Legende nach – Insignien des Freimaurerbundes trägt?

Den Freimaurern wird nachgesagt, Weltverschwörer und Weltverbesserer zu sein. Diese Zuschreibungen lassen sich historisch erklären, denn Freimaurer stehen den Ideen der Aufklärung sehr nahe, d.h. der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Humanität, und ihre Namen sind klingend: Voltaire, Lessing, Goethe, ihr Engagement nachhaltig. Es waren Freimaurer, die an der Deklaration der Menschenrechte mitarbeiteten, am Aufbau von Volksschulen, humanitären Einrichtungen und demokratischen Gesellschaften, etwa der deutsch-stämmige Aarauer Staatsmann, Schriftsteller und Volksaufklärer Heinrich Zschokke, Mitglied der Tagsatzung für die Bundesverfassung 1848 und Mitbegründer der Aarauer Loge, George Washington, 1. Präsident der USA, Jonas Furrer, erster Bundespräsident der Schweiz, Henri Dunant, Begründer des Roten Kreuzes, ja! auch Mustafa Kemal Atatürk, Begründer und erster Präsident der Republik Türkei – und natürlich Wolfgang Amadeus Mozart, der zusammen mit Emanuel Schikaneder 1791 in seiner Oper „Die Zauberflöte“ das Initiationsritual der Freimaurer auf die Bühne brachte.

 

Der Freimaurerbund ist eine Lebensschule, die sich der humanistischen Bildung, der Ethik und der Toleranz im Denken, Fühlen und Handeln verpflichtet.

«Freimaurer» ist eine nicht ganz präzise Übersetzung des englischen «free mason» (Steinmetz). So nannte man in England einen ausgebildeten Steinmetzen oder Baumeister. Die Freimaurer sehen sich als deren ideelle Nachfahren. Auch sie arbeiten an einem Stein, dem sog. rauhen Stein, Symbol der eigenen Persönlichkeit, und wollen ihren Beitrag zu einer humanistischen Gesellschaft leisten.

Der Begriff Freimaurer ist übrigens nicht geschützt. Soweit die Freimaurerbewegung aber auf die Gründung der ersten englischen Grossloge im 18. Jahrhundert zurückgeht, kann sie als geistesgeschichtliche Erscheinung und historisch gewachsene Vereinigung erfasst werden. Ihre Ziele kann jedermann via Internet nachlesen in den sogenannten “Alten Pflichten“. Das sind die heute noch gültigen Gründungs-Satzungen und der freimaurerische Verhaltenskodex der englischen Grossloge von 1723. Darin findet sich auch die Definition des Bundes (Zitat, übersetzt): «Der Freimaurerbund ist ein Lehrgebäude der Sittlichkeit, in Gleichnisse gehüllt und durch Sinnbilder erklärt».

 

Dazu jetzt noch etwas «Fleisch an den Knochen»!

Viele Menschen stellen sich im Laufe ihres Leben einmal Fragen nach dem Sinn des Daseins: “Wer bin ich? Wozu bin ich hier? Wohin gehe ich?“ Jede Zeit hat Antworten auf solche Fragen gesucht. Oft taten dies Denker, Gläubige und Mystiker, allein oder in philosophischen Zirkeln, religiösen Gemeinschaften oder Mysterien­bünden, so auch der Bund der Freimaurer.

Dem Freimaurer geht es konkret um die Doppelfrage nach dem Sinn des eigenen Lebens und um dessen Einordnung in die menschliche Ge­sellschaft. Damit steht der Bund als eine Art sittliche Le­bensschule in der Nähe der Philosophie und ist keine Religion.

Als Fernziel sehen die Freimaurer den sog. „Tempel der Humanität„, d.h. eine Menschheit, die in Recht, Würde und Nächstenliebe lebt, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Stand oder Religion. Ein solcher Tempel ist Utopie. Wir können uns ihm aber annähern.

Die Loge, gewissermassen Bildungsstätte der Freimaurer, gibt ihren Mitgliedern symbolisch Werkzeuge in die Hand mit dem Ziel, Männer heranzubilden, die der menschlichen Gemeinschaft dienen und sich selbst einem humanistischen Ideal nähern. Um Freimaurer zu sein, genügt es darum nicht, Mitglied einer Loge zu werden. Es braucht die Bereitschaft, sich eine bes­timmte ethische Gesinnung und Lebensführung anzueignen.

Freimaurer sind also aufgerufen, in ihrem Wirken nach aussen ethische Vorbilder zu sein. Sogleich muss hier aber klargestellt werden, dass eine humanistische Le­benseinstellung, soziale Gesinnung wie auch das Einstehen für Recht und Wahrheit nicht Monopole der Freimaurer sind, sondern zu den Zielen vieler anderer humanitären Gemeinschaften gehören.

Was aber einzigartig ist in der Freimaurerei, das ist die Art und Weise, wie sie diese Werte vermittelt. Sie gebraucht dazu die Form von gegenständlichen Symbolen, Ritualen und brüderlicher Ge­meinschaft. Wir erinnern uns hier an die Definition des Bundes als ein eigenartiges Lehrgebäudes der Sittlichkeit, in Gleichnisse gehüllt und durch Sinnbilder erklärt. Sinnbilder – oder Symbole – sind die Bausteine der freimaurerischen Rituale und werden als sog. Werkzeuge zur Vermittlung von Erkenntnissen, aber auch von Gemütsbewegungen gebraucht, weil Symbole wesentlich stärker wirken als nur Worte. Es sind Kurzformen oder Auslöser von Gedanken. Sie können Überlegungen, Vorstellungen oder Gefühle auszulösen.

 

Eine Besonderheit der freimaurerischen Sym­bolik ist ihre Anlehnung an Gegenstände des mittelalterlichen Bau­handwerks. Beispiele dafür sind die bekanntesten zwei Werkzeuge im Abzeichen der Freimaurer: das Winkelmass und der Zirkel (z.B. Pin am Revers).

Das Winkelmass mit seinem rechten Winkel ist das Symbol für Recht, Gerechtigkeit, Gewissen; dem Urteil des Winkelmasses soll der Freimaurer seine Handlungen unterstellen.

Der Zirkel, dessen eine Spitze auf dem Herzen sitzen und dessen andere mit einer Drehung von 360° die Mitmenschen umschliessen soll, ist das Symbol für die Verbundenheit des Freimaurers mit der ganzen Menschheit und der Pflicht, sich in ihren Dienst zu stellen.

Der rauhe Stein. Er symbolisiert den Menschen. Seinen rauhen Stein bearbeitet ein Freimaurer so lange, bis er sich in das Mauerwerk des Tem­pelbaus, d.h. in die menschliche Gemeinschaft gut einfügt. Arbeit am rauhen Stein bedeutet ethische Entwicklung der eigenen Persönlichkeit wie auch nützliches Schaffen zum Wohl der Gesellschaft.

Der Tempel. Er ist Symbol für eine humane und friedfertige Welt, zu der jeder Mensch – nicht nur Freimaurer – einen konstruktiven Beitrag leisten möge.

In rituellen Tempelfeiern entdeckt der Freimaurer die Werte hinter diesen Symbolen, jeder auf seine Art. So wird eine Sittenlehre vermittelt als Leitfaden oder Richtschnur – aber nicht als Dogma – für eine ethische Lebensgestaltung.

Heute nun, verehrte Gäste, – auf den Tag genau – begehen wir das 300 Jahr Jubiläum der Vereinigten Grossloge von England mit ihrem derzeitigen Großmeister, HRH Prince Edward, 2nd Duke of Kent. Da die Grossloge von England als Mutter der modernen Freimaurerei gilt, feiern rund um den Globus alle mit ihr verbündeten Grosslogen dieses Ereignis, so auch in der Schweiz.

Wie kam es zum Entstehen dieses Männerbundes, dem heute weltweit etwa 3 Millionen Mitglieder angehören nebst weiteren 3 Millionen in ähnlichen Vereinigungen? Ich nehme es vorweg: die Anfänge der Freimaurerei liegen im Dunkeln, ebenso ihre Geschichte bis ins 18. Jahrhundert. Nur eines wissen wir sicher. Ihre Ideen sind uralt. Sie entstanden bereits in ägyptischen und griechischen Ge­heimbünden und fanden ihre Fortsetzung in den Orden der Kreuzrit­ter. So besteht zumindest eine geistige Verwandtschaft zwischen jenen Vereinigungen und dem Gedankengut der Freimaurer.

Ab dem vierten Jahrhundert bestanden in Rom Handwerkschaften oder Zünfte. Die meisten wurden durch Staat und Kirche streng kon­trolliert, aber es gab Ausnahmen. Dazu gehörten die Gilde der See­fahrer und die Bauzünfte, die beide dank ihrem streng gehüteten Fachwissen, von dem Rom abhängig war, eine besondere Stellung innehatten.

Die vier wichtigsten Bauhütten Europas, sog. Logen, entstanden in Strassburg, Köln, Wien und Bern überall dort, wo der Bau grösserer Kirchenanlagen Steinmetze als Fachleute benötigte. Das waren eigentliche Ingenieurschulen. Hier wurden Baugesetze und Baustilregeln entwickelt. Da entstanden auch die Gebräuche ihres Handwerks.

Die Bauhütten hatten oft eine Selbstver­waltung und Gerichtsbarkeit. Dass die staatliche Obrigkeit solche Bruderschaften als missliebige Sondermacht empfand, darf darum nicht verwundern. Unter diesem Gesichtspunkt erfolgte 1522 beispiels­weise auf dem ganzen Gebiet der damaligen Eidgenossenschaft ein – allerdings nur kurzlebiges – Verbot der Baubruderschaften.

Parallel zu diesen Handwerksgilden kam es in Europa auch auf geis­tigem Gebiet zur Gründung von Gemeinschaften, sogenannten Akademien wie zum Beispiel der Platonischen Akademie von Florenz, der Rosenkreuzer oder der Kabbalisten. Sie alle befassten sich mit Problemen der Menschheit, der Wissenschaft und der Religion.

Dies wiederum rief die Kirche auf den Plan, die sich als alleinige Autorität in diesen Fragen sah, keine Organisation duldete, die sich ihren Dogmen nicht unterwarf, auch nicht den Freimaurerbund, und darum kurzerhand dessen Auflösung erzwang.

Und jetzt kommt etwas Entscheidendes: Die Freimaurerlogen lösten sich nicht wirklich auf, sondern tauchten unter und wieder auf, aber unter dem Deckmantel von Bauzünften. Gewissermassen im Kleid der Handwerker benützten die Mitglieder die Logen, um ihre geistige Arbeit fortzusetzen. Deshalb tragen die Freimaurer auch heute noch an ihren Zusammenkünften einen ledernen Schurz als Zeichen der Arbeit. In den Bauhütten kamen so nicht mehr nur Baumeister zusammen, sondern auch Gelehrte, Freidenker, Künstler.

Um sicher zu gehen, dass keine ungebetenen Gäste in ihre Reihen eindringen konnten, schufen sie eigene Erkennungszeichen und wur­den damit zu eigentlichen Geheimgesellschaften. Zudem verschwanden auf dem europäischen Kontinent mit abnehmender sakraler Bautätigkeit die handwerklichen Steinmetzgilden bereits im Laufe des 16. Jahrhunderts. Dadurch wurden diese Gesellschaften als elitäre Clubs immer attraktiver. In der Loge von Aberdeen, beispielsweise, gab es schon 1670 unter den 49 Mitgliedern nur noch 10 Steinmetze. Alle andern waren Adelige oder Angehörige intellektueller Berufe.

Nun kommt ein wichtiges Datum – eben der 24. Juni 1717. An diesem Tag, dem Namenstag Johannes des Täufers, des späteren Schutzpatrons der Freimaurer, fand in London die Gründung der ersten Freimaurer Grossloge der Welt statt. Vier sog. Handwerkerlogen schlossen sich im Goose and Gridiron Ale House im St Paul’s Churchyard zur Premier Grand Lodge of England zusammen und wählten John Montagu, 2nd Duke of Montagu, zu ihrem ersten Präsidenten mit dem Titel Grossmeister.

In dieser ersten Grossloge vereinigten sich die freien (d.h. nicht leib­eigenen), handwerklichen Steinmetze, die sog. free masons, mit ihren gelehrten Brüdern, den accepted masons. Noch heute heissen im englischen Sprachgebrauch darum Freimaurer free and accepted masons, während sich im deutschen Sprachraum die Bezeichnung Freimaurer etabliert hat.

Nun konnte sich der Bund über die ganze zivilisierte Welt aus­breiten. Sechs Jahre nach der Gründung erging 1723 der Auftrag an einen anglikanischen Geistlichen, den Reverend Anderson, eine Ver­fassung für die Grossloge zu schaffen. Sein Werk, die sog. Charges of a Free-Mason (deutsch: Die Alten Pflichten eines Freimaurers) war von Dauer, hat es doch bis heute mit wenigen Änderungen seine Gültigkeit bewahrt, wenn auch die darin verwendete Sprache für unsere Ohren antiquiert tönen mag.

In der Schweiz fasste die neue Bewegung ebenfalls Fuss. Die erste Logengründung erfolgte 1736 in Genf, die zweite 1739 in Lausanne, und zwar durch reisende Engländer, da Schweizern durch Genfer Ratsbeschluss eine Mitgliedschaft verboten war. Trotzdem existierten 1744 in Genf bereits sechs Logen. Wenig später folgten Logen­gründungen in Bern, Zürich, Neuenburg und Basel. Die Aarauer Loge wurde 1811 eröffnet, konnte also 2011 ihr 200 jähriges Bestehen feiern und hat es auch getan in den gleichen Hallen, in denen Sie sich heute hier bewegen, verehrte Gäste.

Im Jahr 1844 schlossen sich dann alle Schweizer Logen, die nach dem englischen Ritus arbeiteten, zusammen und gründeten als Dachorganisation die Schweizeri­sche Grossloge Alpina (SGLA), die heute noch besteht und ihren Sitz in Bern hat. Sie ist auch Herausgeberin des öffentlich zugänglichen Magazins Alpina, dessen neuste Nummer hier im KuK für Sie bereit liegt zur freien Einsicht und Mitnahme. Heute haben wir in der Schweiz etwa 3500 Mitglieder in 86 Logen.

 

Ich fasse zusammen. Die Wissenschaft des letzten Jahrhunderts führte die Menschheit nicht zur Bruderschaft, sondern zu Egozentrik, Aggression, Unsicherheit und Angst. Mitten in diesem Kampf aller gegen alle steht – wie ein Leuchtturm in einer unruhigen Zeit – der Bund der Freimaurer. War das ursprüngliche Ziel der Freimaurer die Befreiung der Menschen vom Diktat des Feudalismus und der Kirche durch Verbreitung von Allgemeinwissen, so sieht der Bund heute seine Aufgabe im Zurückholen einer durch Wohlstand sozial und moralisch verwilderten Gesellschaft in eine zivilisierte Menschlichkeit durch Vermittlung von ethischen Werten.

Die Freimaurerei ist eine Schule des Menschseins in Verantwortung, Würde und Nächstenliebe. Sie lehrt ihre Schüler den tugendhaften Umgang mit Freiheit, Recht und Toleranz gegenüber den Mitmenschen. Sie erzieht zu ethischer Arbeit mit Verstand und Gemüt, zum Masshalten und zur Bescheidenheit, und zur Ehrfurcht vor dem Schöpfer und seiner Schöpfung. Sie bildet den Mann zum Gentleman.

Ich beschließe meinen kleinen Exkurs in das Wesen des Freimaurerbundes mit einer Antwort auf die am häufigsten gestellte Frage: Was ist das Geheimnis der Freimaurer?

Dieses hat 3 Wurzeln:

  1. Der Schutz vor äusserer Bedrohung in Zeiten von Verfolgungen, heute noch aktuell in diktatorisch regierten Ländern.
  2. Die Tatsache, dass die Beschreibung eines Rituals das damit verbundene Erlebnis nicht mit Worten wiederzugeben vermag.
  3. Der Respekt vor der inneren Erlebnis-Sphäre eines Menschen, «geheim» also in seiner Bedeutung von «daheim».

 

Über den Sinn solcher Geheimhaltung kann man heute verschiedener Ansicht sein. Zumindest als eine Übung der Selbstdisziplin und der Solidarität hat sie aber auch in unserem schwatzhaften “Chat“-Zeitalter durchaus noch ihren Platz. Schweigen ist eine Tugend, die nach wie vor gelernt und geübt werden darf. Die menschliche Gemeinschaft kommt ohne Verschwiegenheit nicht aus. Sie ist die Basis allen Vertrauens. Wo Verschwiegenheit fehlt, wächst kein Vertrauen.

Obwohl im digitalen Zeitalter eigentlich restlos alles im Internet abrufbar ist, wird Sie das nachfolgende Zitat aus dem Deutschen Freimaurerlexikon (Reinhold Dosch, Bonn 1999) zum Geheimnis der Freimaurer möglicherweise überraschen oder gar enttäuschen, da es ganz und gar nicht spektakulär oder einzigartig ist, aber doch den Nagel auf den Kopf trifft und Sie zum Nachdenken in unserer unruhigen, lauten Welt einlädt:

Der Freimaurer versteht unter dem «Geheimnis» die persönliche innere Erfahrung, die er während einem Tempelritual erlebt. Dazu muss er empfänglich sein für intuitive Eindrücke und bereit, sein Inneres zu öffnen. Dieses Erlebnis einer gemeinsamen, weihevollen Handlung, dieses innere Angerührt-werden, kann nicht in Worte gefasst und darum auch nie «verraten» werden.

 

Liebe Gäste. Ich danke Ihnen sehr für Ihr aufmerksames Zuhören und wünsche Ihnen allen einen wunderschönen Abend mit vielen guten, nachhaltigen Eindrücken.

 

 

 

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